Die ersten Tage auf Kos

Nachdem hier im Hotel das Internet nicht ganz kostenlos ist gibt es hier gleich die ersten Paar Tage von unserem Urlaub auf Kos zu lesen - und als Bonus auch gleich ein paar Schmuckstücke aus den Urlaubsvorbereitungen ;)

Tag Minus 2 - ein schlechter Anfang

Es ist der Abend des 10. Juni 2013. Nach einem langem und harten Arbeitstag komme ich heim und vernehme die erste Hiobsbotschaft für den Urlaub: Barbara wurde beim Einkaufen die Geldbörse gestohlen. Neben allen Bankomat- und Rabattkarten ist natürlich auch die E-Card weg. Verdammt. Das wird stressig.

Short Facts

Stimmung leicht genervt

Tag Minus 1 - eine noch schlechtere Fortsetzung

Mein erster Urlaubstag, Barbaras zweiter. Wir sind in hochtouren für die Urlaubsvorbereitung. Nagelstudio (Barbara), Frisör (David) und einen neuen Koffer einkaufen waren ja alles im Zeitplan vorgesehen. Aufgrund von kürzlichen Ereignissen kommt auch noch ein Besuch bei der Krankenkasse für den Ersatz der E-Card dazu. Und dann die Katastrophe. Nach einem kurzen Ausflug kommen wir in eine dunkle Wohnung zurück. Ich hole aus dem stockfinsteren Keller den Koffer in die Wohnung, gebe der Hausverwaltung Bescheid und wir machen uns auf den Weg - ab zum Frisör bzw. Nagelstudio.
Dort erfahren wir, dass auch diese Institutionen vom Stromausfall betroffen sind, genauso wie der Rest des 21. Bezirks. Die Behebung kann noch dauern. Das wird wohl heiter, wie sollen wir jetzt alles bügeln? Und kommen wir überhaupt mit dem Auto aus dem Keller hinaus?

Zum Glück gelingt uns zumindest letzteres, mit etwas Mühe bei den Brandschutztüren schaffen wir es aus der Garage und können unseren Koffer kaufen - sonst hätte ich wohl ohne Gepäck fliegen müssen ;). Einen herzlichen Dank hier auch an den Kik, der als einziges Geschäft in der Nähe trotz Stromlosigkeit und ohne Kassen noch offen hatte. Unser Zeitplan ist zwar komplett im Eimer, aber wir schaffen es irgendwie, alles hinzubekommen. Strom bekommen wir auch wieder, also können wir loslegen!

Short Facts

Stimmung Frustriert, aber alles ist fertig

Tag 1 - Staus, Flugverzögerungen und ein Geburtstag

Es ist der 12. Juni, 6 Uhr früh und der Wecker läutet. So hab ich mir meinen Geburtstag zwar nicht vorgestellt, aber für einen Urlaubsbeginn ist das schon OK.
Wir packen die letzten Sachen ein und werden von Günther und Margit abgeholt - ab gehts in Richtung Schwechat. Nach einem kurzen Stau-Intermezzo auf der Tangente und einem unspektakulären Check-In erfahren wir am Gate, dass unser Flug wohl so mindestens 30 Minuten Verspätung hat. Aber mit Bonus-Wartezeit kann man ja umgehen, wir sitzen halt herum, kaufen Gummibärchen und trinken Wasser.

Um ca. 11:45 hebt endlich der Jet ab und wir fliegen ca. 2 Stunden bis nach Kos. Sehr amüsiert hat uns die Busfahrt vom Flugzeug zum Gepäckförderband, die ca. 50 Meter Luftlinie darf man natürlich nicht zu Fuß gehen sondern muss in den Bus einsteigen, der dann noch - quasi als Ehrenrunde und damit es nicht so sinnlos erscheint - einmal das Flugzeug umrundet bevor er einen bei der Schiebetür fast neben dem Flugzeug wieder absetzt.

Später im Hotel angekommen beziehen wir einmal unser Zimmer, machen uns fein und ziehen los um meinen Geburtstag zu feiern. Bis ins Ortszentrum hinein sind es nur paar Minuten und wir essen erst einmal in einem gemütlichen Strandrestaurant bevor wir auf ein paar Cocktails in eine Bar gehen. Nach all den Strapazen der letzten Tage nun doch halbwegs entspannt gehen wir gemütlich zurück ins Hotel und wir bereiten uns auf den morgigen Tag vor.

Short Facts

Stimmung Hurra, Urlaub! Hurra, Geburtstag!
Wetter Etwas windig und kühl, aber das soll besser werden

Tag 2 - Faulenzen

Gut, auf Kos ist ja nicht so viel los um diese Jahreszeit. Aber wir wollen im Urlaub auch entspannen, und das tun wir. Die Auswahl beim Frühstück war eher kompakt gehalten und der Kaffee - laut Barbara ganz typisch für Griechenland - eher durch Grausamkeit als durch Koffein munter machend.

Danach legen wir uns zuerst für ein paar Stunden an den Strand. Das Meer ist noch ziemlich frisch, dafür sehr ruhig und auf der Straße bleiben immer wieder Autos stehen von deren Aufbauten uns Softeis und Obst angeboten werden. Später flüchten wir vor dem Wind an den Pool wo wir uns von Massagedüsen verwöhnen lassen.

Das Abendessen ist - entgegen aller Berichte im Internet - recht gut, auch wenn die Hühnersuppe in Gelb etwas Angst gemacht hat ;) Wir wandern kurz in die Ortschaft um das nötigste einzukaufen und uns über die verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten zu informieren bevor wir neue Kräfte für den nächsten Tag schöpfen.

Short Facts

Stimmung Entspannt
Wetter Etwas wärmer, windig
Suppe Hühnersuppe, Farbe: Gelb

Tag 3 - Cool am Pool

Nachdem der Strand bei dem Wind nicht so der Renner ist und für heute Regen angesagt ist, legen wir uns nach einem Ausgiebigen Frühstück gemütlich an den Pool. Das Wetter hält jedoch und so können wir den ganzen Tag faulenzen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Gemütlich und entspannend, wie ein Urlaub halt sein soll.

Das Abendbuffet steht heute unter dem Motto Griechenland, hat aber auch ein paar italienische Einflüsse. Die Minestrone (im gleichen Gelb wie die Hühnersuppe gestern) ist und bleibt der einzige Fehlgriff den man machen kann. Danach gibt's an der Poolbar griechisches Unterhaltungsprogramm. Das Durschnittsalter der Gäste liegt um die 70 und die Musik ist eher mittelmäßig, also verziehen wir uns auf den gemütlichen Balkon auf dem es solange man das Licht ausgeschaltet lässt auch gelsenfrei bleibt - was man von der Eingangstür zu unserem Zimmer nicht sagen kann, die unter tags weiße Wand ist sehr bewegt und schwarz.

Short Facts

Stimmung sehr entspannt
Wetter Der angesagte Regen blieb aus, strahlender Sonnenschein
Suppe Minestrone, Farbe: gelb

Tag 4 - Der erste Ausflug

Heute ist es soweit, wir fahren auf unserern ersten Ausflug. Nach einem kurzen Frühstück geht es los in die Stadt Kos. Der Bus holt uns praktischerweise direkt vor der Holtetür ab und ist für griechische Verhältnisse sogar pünktlich: nur 5 Minuten Verspätung. Kos schaut auf dem Plan etwas größer aus als es ist, darum wird unser Plan, uns bis in den späten Nachmittag dort zu beschäftigen wohl eher kompliziert.

Die ersten Ausgrabungsstätten die wir besuchen wollen sind leider geschlossen, darum wandern wir einmal im Hafen umher und sehen uns nachher die Italienischen Befestigungsanlagen neben dem Hafen an - ein Haufen glühender Steine, wie so typisch für Griechenland. Weiters besuchen wir die Plantane des Hippokrates, eine schöne Kirche, ein paar Moscheen und die Markthalle. Am besten hat uns aber der Besuch im Lokal "Hamam" gefallen, diese Disco/Cafe ist in den alten Gemäuern eines Dampfbades gebaut und sieht sehr stilvoll aus. Mittags besuchen wir das Fish House, ein kleines Lokal auf einem Hügel neben dem Hafen mit wunderbarem Ausblick.

Nach einer kleinen Shopping-Tour (Barbara braucht ja eine neue Geldbörse) ist der Tag dann auch schon wieder fast vorbei und wir fahren - ziemlich geschlaucht von den Strapazen - wieder heimwärts.

Short Facts

Stimmung KO, aber glücklich
Wetter Heiß, vor allem bei den glühenden Steinen
Suppe Spargelcremesuppe, Farbe: Gelb
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